
Der Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche lässt nur noch wenig Entscheidungsspielraum zwischen Technologie und Preis. Marktsättigung und zunehmende Konkurrenz durch Kabelnetzbetreiber und alternative Telecom-Anbieter, stagnierende bis rückläufige Pro-Kopf-Umsätze (ARPU), stärkerer Preiswettbewerb und Kunden mit erhöhter Wechselbereitschaft zeigen klar, dass die Kunden von ihrem Telekommunikationsanbieter die attraktivsten Mehrwertdienste, personalisierte Angebote und natürlich den besten Support erwarten.
Die Marktkonsolidierung nimmt weiter zu, denn die Konvergenz von Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien schreitet unaufhaltsam voran. Breitbandboom, neue Zugangs- und Übertragungstechnologien wie UMTS, WLAN und HSDPA sind Gründe dafür. Medienunternehmen und IT-Anbieter gehören aktuell zu den Gewinnern dieser Veränderung.
Mit dem Einzug der Breitbandtechnologien kommt es nun zur Verschmelzung von Telefonie, Internet und TV ('Triple Play'). Nach Meinung vieler Experten wird dies für die nächsten Jahre der wesentliche Treiber sein, welcher die Branche dominiert. |

Proaktive IT- Sicherheit , Business Intelligence" (BI), Integration und Service-orientierte Architekturen" (SOA) sind für die Unternehmen die wichtigsten Themen. Hinzu kommen neue gesetzliche Anforderungen – insbesondere im Bankenwesen –, welche die IT-Dienstleister der Branche vor neue Herausforderungen stellen.
Durch die Globalisierung wird die IT selbst immer mehr zum Wettbewerbsfaktor, so dass sich auch die Rolle der IT-Abteilung ändert. Einerseits muss sie Innovationen auf den Weg bringen und zur Optimierung von Geschäftsprozessen beitragen, andererseits die Strukturen schaffen, um das Tagesgeschäft möglichst kostengünstig und qualitativ hochwertig abzuwickeln.
Der Trend geht deshalb zur IT-Industrialisierung, d.h. das Unternehmen wickelt nur noch sehr individuelle Leistungen selbst ab und lagert alle anderen Services an externe Dienstleister aus. |